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Mitgliedschaften in Vereinen – muss das sein?

22.03.2018

„Der Verein ist eh nur für die Turnierreiter!“, bekomme ich öfter mal zu hören. Aber ist das wirklich so? Vielleicht müssen wir uns einmal etwas genauer mit den verschiedenen Vereinen beschäftigen, um dieser Frage auf den Grund zu gehen.

 

Welche Vereine gibt es denn eigentlich im Islandpferdereitsport? Fakt ist, möchte man Turnier reiten, muss man bei den meisten Vereinen Mitglied sein, besonders dann, wenn man an Worldranking-Turnieren teilnimmt. Aber fangen wir mal am Anfang an:

 

Der örtliche Verein

Der örtliche Verein, ist der Verein mit dem man als erstes in Kontakt kommt. Egal in welchem Reitstall man zu reiten beginnt, wird man nach den ersten paar Stunden ganz bestimmt nach dem Beitritt in den Verein gefragt. Diese Vereine am Hof bieten eine ganze Reihe von Services vor Ort an. Das geht von Kursorganisation, Ankauf von Cavaletti oder Dualgassen, Vereinskleidung, Veranstaltung eines Hausturniers, Organisation von Wanderritten über gemeinsame Events, wie z.B. Ganslessen und Weihnachtsfeiern, bis hin zu Fördermaßnahmen und Hilfestellung beim Aufklären über die verschiedenen Mitgliedschaften.

 

Landesfachverband und Österreichischer Pferdesportverband

Der örtliche Reitverein ist Mitglied beim Landesfachverband. Das ist beispielsweise der NOEPS (www.noeps.at) für Niederösterreich. Die Dachorganisation der Landesverbände ist der Österreichische Pferdesportverband, kurz OEPS (www.oeps.at). Hier finden alle verschiedenen Reitsportarten ihr gemeinsames Dach, von Voltigieren bis Westernreiten und eben auch der Islandpferdereitsport. Wenn man sein Pferd auf Turnieren vorstellen möchte, ist die Mitgliedschaft bei OEPS über den jeweiligen Landesfachverband unerlässlich. Hier bekommst du deine Startkarte. Voraussetzung für eine Startkarte in der Sparte Islandpferdereiten ist das Islandpferdereitzertifikat oder der Reiterpass. Wer seine reiterliche Grundausbildung schon mittels eines der beiden Abzeichen unter Beweis gestellt hat, hat spätestens zu diesem Zeitpunkt mit der Mitgliedschaft beim Landesfachverband begonnen.

Nicht zu vergessen, für das Turnier, muss auch dein Pferd registriert sein, das heißt auch das Pferd wird Mitglied. Die dafür gebrauchte Kopfnummer, bekommst du auch beim OEPS.

 

Österreichischer Islandpferdeverband

Und dann gibt es da noch den Österreichischen Islandpferdeverband kurz ÖIV (www.islandpferdeverband.com). Das Angebot des ÖIV ist, wie der Namen schon sagt, ganz auf Islandpferde zugeschnitten. Hier geht es aber nicht nur um die Förderung von erfahrenen Turnierreiterinnen und Turnierreitern, auch die Jugend wird speziell gefördert.

Auch das ÖIV Freizeitreferat hat so einiges zu bieten. So findet man neben dem zu erwarteten Turnierkalender, beim ÖIV zum Beispiel auch den „Outdoor Riders Cup“ der speziell für Wandereiterinnen und Wanderreiter oder auf Menschen die einfach gerne ausreiten gehen kreiert ist und so auch eine Möglichkeit bietet seine Strecken zu dokumentieren und sich mit anderen zu messen. Es gibt auch attraktive Preise zu gewinnen. Wenn du Interesse hast mit zu machen, kannst du dich auf der HP des ÖIV informieren: www.islandpferdeverband.com/freizeit-breitensport/outdoor-riders-cup/

 

Wenn wir uns nun die drei wichtigsten Vereine für den Islandpferdesport angesehen haben, kann man schon deutlich sehen, die Behauptung, dass Vereine nur für Turnierreiterinnen und Turnierreiter seien stimmt nicht ganz. Für den Turniersport ist die Mitgliedschaft zwar unerlässlich, aber auch alle Freizeitreiterinnen und Freizeitreiter finden in den unterschiedlichen Vereinen ein breites Angebot.

 

Nicht nur das breite Angebot, welches die unterschiedlichen Vereine bieten ist ein gewichtiger Grund Mitglied zu sein. Nicht zu vergessen sind auch die vielen engagierten Vereinsmitgliedern, die sich gern ehrenamtlich und meist auch mit ein wenig (oder auch viel) Herz für die Sache Pferd und Reiterin oder Reiter in Vereinen engagieren. Viele Pferdemenschen, die gemeinsam anpacken, Freizeitveranstaltungen organisieren, Neuanschaffungen machen, unsere Jugend fördern, Sport und Spaß für Freizeitreiterinnen und Freizeitreiter anbieten, sich immer wieder etwas neues einfallen lassen und mit viele Liebe dabei sind. Am Ende des Tages ist so ein Reitverein vielleicht sogar ein zweites Zuhause mit vielen Freundinnen und Freunden, wo man gerne seine Freizeit verbringt.

 

 

 

 

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